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Digitale Lagerwirtschaft hält Einzug bei Henri Benthack
Böse Zungen behaupten, die neueste Innovation im Baustoffhandel sei die Einführung des Gabelstaplers gewesen. Dass das nur ein Gerücht ist, zeigt die Henri Benthack GmbH & Co KG nach dem Generalumbau der Hauptniederlassung in Hamburg.
Seit Februar 2007 setzt man hier auf die sogenannte Online-Steuerung, also EDV-gestützte Lagerlogistik. Kunden und Mitarbeiter sind gleichermaßen begeistert vom reibungslosen Ablauf.
Doch wie läuft es genau ab? Den traditionellen Kaufvorgang kennt jeder: Am Tresen bestellen, dann zur Warenausgabe fahren, womöglich sind die Fahr- und Standspuren überfüllt. Und wenn dann noch alle Stapler belegt sind, heißt es: Warten, warten, warten...
Bei Benthack sind nun moderne Zeiten eingekehrt. Der Kunde bestellt am Verkaufstresen,
soweit ist alles beim Alten geblieben.
Nach Ausdruck des Lieferscheins, aus dem Informationen wie Lagerzone, Stapler und Mitarbeiter hervorgehen, geht es ganz schnell: Der Auftrag erscheint sofort auf dem Display des automatisch zugewiesenen Staplers. Zugleich fährt der Kunde in die genannte Lagerzone vor.
Im Idealfall hat der zuständige Staplerfahrer die Ware schon zusammengestellt oder ist gerade dabei und händigt dem Kunden seine Bestellung innerhalb von Minuten komplett aus.
Wer noch zügiger bedient werden möchte, hat seine Wünsche schon vorab telefonisch aufgegeben. Dann wird alles vorbereitet und muss nur noch abgeholt werden.
Seit der Einführung der Online-Steuerung hat sich die „Kundenbedienzeit“, also die Dauer vom Verkaufsgespräch bis zum Einladen der Ware, um 30% auf durchschnittlich 12 Minuten reduziert - häufig geht es schneller.
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